Mit dem Hormon Leptin abnehmen

Leptin hat unter anderem die Aufgabe, den Körper über noch vorhandene Fettdepots beziehungsweise Energiereserven zu informieren. Somit wird dann der Stoffwechsel im Körper bestimmt. Das Ganze funktioniert folgendermaßen. Wenn in Deinem Körper viele Fettreserven vorhanden sind, dann ist auch ein hoher Gehalt an Leptin in Deinem Körper. Dadurch wird ein Sättigungsgefühl ausgelöst und gleichzeitig wird die Fettverbrennung Deines Körpers angekurbelt. Desweiteren ist das Hormon für die Ausschüttung von Insulin, einem weiteren Hormon, zuständig. Wie du siehst, geriet dein Körper förmlich in einen Turbo-Fettverbennungs-Modus. Und das Stichwort hierbei ist Stoffwechsel anregen. Denn nur so ist das schnelle und gesunde Abnehmen möglich.

Was hat es mit dem Leptin auf sich?

Das Proteohormon Leptin wird unter Beteiligung diverser Körperorgane, der Knochen und der Skelettmuskulatur im Fettgewebe hergestellt und gespeichert. Von dort aus kann es den Schaltzentralen im Organismus melden, ob Hungergefühle oder Sättigung vorliegen. Bei vielen Fettpolstern ist die Leptin-Konzentration im menschlichen Blut folglich hoch. Das wiederum initiiert ein Sättigungsgefühl. Der Stoffwechsel wird aktiviert, damit das aufgenommene Essen verdaut wird. Betrachtet man das eiweißähnliche Proteohormon Leptin näher, besteht es aus 167 Aminosäuren. Diese sind in der Lage, den Fettstoffwechsel zu regulieren. Das Leptin hemmt appetitanregende Neuropeptide, ist aber auch an der Aktivierung hungerdämpfender Neurotransmitter beteiligt.

Fettdepots stellen für den Organismus eingelagerte Energiereserven dar. Das Leptin meldet der Schaltzentrale, ob genügend Energiedepots vorhanden sind, und stellt gegebenenfalls Energie daraus zur Verfügung. Dadurch werden die Fettpolster dezimiert. Die Pfunde schmelzen dahin. Auch durch Stimulation von Insulin oder das Freisetzen von Cortisol nimmt das Leptin Einfluss auf den Fettstoffwechsel. Das Leptin ist außerdem am Knochenaufbau und an der Stimulation des sympathischen Nervensystems beteiligt. Ist der Leptin-Spiegel im Blut jedoch niedrig, signalisiert das Proteohormon Hunger. Daraus resultiertder Impuls, zu essen. Der Organismus drosselt nach dieser Meldung vorsichtshalber den Energieverbrauch.

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Vorgeschichte des Hormons

Konzepte, Diäten und Präparate zur Gewichtsreduktion gibt es heutzutage fast wie Sand am Meer. Der Konsument wundert sich, dass alljährlich neue angebliche Wundermittel auf den Markt kommen und die Hersteller viel Geld in Werbung investieren. Daraus kann geschlossen werden, dass viele herstellende Unternehmen recht gut daran verdienen, den übergewichtigen Menschen einen Gewichtsverlust zu versprechen.

Vieles, was in der Werbung oder auf Produktverpackungen behauptet wird, widerspricht allerdings allen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Zudem geht es auch nur selten auf körpereigene Mechanismen ein. Die meisten Diätkonzepte laufen diesen sogar zuwider. Sie können also dauerhaft gar nicht funktionieren. Im Übrigen unterscheiden sich neue Diät-Pulvershakes nicht sehr von den bereits existierenden, denn die Lebensmittel- bzw. Diätverordnung schreibt einen Großteil der Zutaten genau vor. Wäre dem nicht so, könnten beliebige Shake-Mixturen zusammengebraut werden, die unweigerlich eine Mangelernährung nach sich zögen.Gewichtsverluste dürfen nie gegen die Prozesse im Organismus geschehen, weil dieser sonst alle Maßnahmen unterläuft.

Entstehung des Hormons

Der Abnehmwillige muss mit dem Organismus zusammenarbeiten und sich seiner körpereigenen Möglichkeiten bedienen. Zu den wirksamsten und zugleich einfachsten Methoden, Gewicht zu verlieren, gehört es, die Herstellung von Leptin im Organismus anzukurbeln. Zusätzlich kann weiteres Leptin zugeführt werden, um den Abnahme-Effekt zu erhöhen. Was aber ist dieses Hormon? Leptin ist eine körpereigene chemische Verbindung, die als Proteohormon bezeichnet wird. Entdeckt wurde diese hormonähnliche Substanz im Jahre 1994 vom US-Wissenschaftler Jeffrey Friedman. Friedman erkannte, dass Proteohormone Regulierungs- und Boten-Funktionen im Organismus ausüben können.

Wie kann jemand mithilfe von Leptin abnehmen?

Die meisten Diäten senken die Kalorienzufuhr ab. Damit sinkt aber auch automatisch der Leptinspiegel im Blut. Daraus resultiert die Meldung von Hunger. Durch den gedrosselten Energieverbrauch schützt der Organismus seine Fettdepots – und somit wird der anfangs recht schnelle Gewichtsverlust nicht weiter vorangehen. Der Abnehmwillige verlor lediglich Gewebewasser, nicht aber Fettzellen. Am Ende der Diätphase ist der Hunger so groß und die Leptin-Konzentration so niedrig, dass Heißhungerattacken und Appetit schnell zum alten Gewicht führen. Oft wiegen Übergewichtige nach einer Diätmaßnahme sogar noch mehr als zuvor. Arbeitet jemand bei der Gewichtsabnahme jedoch mit dem Hormon Leptin, sieht das schon anders aus. Solche Abnehmwilligen bedienen sich klugerweise derselben Mechanismen, die der Körper im Laufe seiner Evolution entwickelt hat. Das Stimulieren von Leptin ist wesentlich gesundheitsverträglicher als alle Diätmaßnahmen. Außerdem können Abnehmwillige das Proteohormon auch noch zuführen und damit die Effekte verbessern. Es ist also möglich, mithilfe von Leptin einen anhaltenden Gewichtsverlust zu initiieren.

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Zum einen kann ein Abnehmwilliger die Leptin-Produktion durch bestimmte Lebensmittel ankurbeln. Die gewählten Lebensmittel sollten möglichst keine nennenswerten Kalorienmenghen enthalten. Zum anderen kann der Leptinspiegel während einer Diätmaßnahme durch einen wöchentlichen „Cheat Day“ erhöht werden. An diesem Tag darf der Abnehmwillige nach Herzenslust schlemmen. Dabei macht er sich zunutze, dass der Leptinspiegel bei Diäten erst nach einer Woche absinkt. Die dritte Möglichkeit wäre, den Organismus durch Injektionen, homöopathische Leptin-Präparate oder Tabletten mit zusätzlichem Leptin zu versorgen. Vor jeder längerfristigen Einnahme sollte ein Arzt konsultiert werden. Auch mit moderatem Sport können abnehmwillige Menschen der sinkenden Reaktionsfähigkeit ihrer Leptin-Rezeptoren entgegentreten. Stress sollte wegen der damit verbundenen Cortisol-Ausschüttung vermieden werden. Das wiederum beeinflusst den Leptinspiegel. Viel Schlaf erhöht den Leptinspiegel.

Welche Nahrungsmittel erhöhen den Leptinspiegel?

Kalorienarme Nahrungsmittel, die den Leptinspiegel erhöhen können, sollten möglichst häufig verzehrt werden. Hingegen sollten alle Nahrungsmittel, die hochkalorisch sind, reduziert werden. Den Fettabbau und den Leptinspiegel können folgende Lebensmittel erhöhen:

– fette Fischsorten wie Makrele, Sardinen, Lachs
– ersatzweise Omega-3 Fischöl-Kapseln
– magere Fleischsorten wie Geflügel oder Lamm, genegentlich Rindfleisch.
– Spirulina-Algen
– ballaststoffreiches Gemüse wie Brokkoli, Zwiebeln, Kohl, Linsen, Sellerie, Erbsen, Spinat, Bohnen, Artischocken oder Avocado
– aromatische Kräuter und Gewürze, beispielsweise Fenchel, Zimt, Ingwer, Rosmarin, Anis, Basilikum, Kümmel, Thymian oder Cayenne-Pfeffer
– Leinsaat
– Obst mit niedrigerem glykämischem Index, z. B. Himbeeren, Erdbeeren, Heidelbeeren, Orangen oder Mangos
– rohes Sauerkraut
– und Nüsse.

Wer häufig Kokosmilch, Grüntee oder Kaffee, Essig, Eier oder andere zinkhaltige Lebensmittel zuführt, wirkt auf unterschiedliche Weise auf den Leptinspiegel ein. Den körpereigenen Leptinspiegel über Nahrungsmittel zu beeinflussen, ist eine effektive und kostengünstige Möglichkeit. Im Vergleich dazu sind Leptin-Injektionen relativ kostspielig. Zudem sind Adipositas-Betroffene oft leptin-resistent. Besser ist es, das Leptin oral über Tabletten zuzuführen. Das kann beispielsweise durch homöopathische Präparate in Globuliform geschehen. Erst 2014 wurde es unter der Handelsbezeichnung „Myalept“ in Tablettenform zugelassen.

Wann entsteht eigentlich eine Leptin-Resistenz?

Die Resistenz gegenüber dem Hormon findet sich gehäuft bei Diabetikern und Adipositas-Betroffenen. Bei diesen Menschen ist zwar der Leptinspiegel im Blut hoch, aber die Fettdepots können trotzdem nicht abgebaut werden. Der Grund: Das Proteohormon ist hier nicht mehr in der Lage, eine stimmige Balance zwischen den appetitsteigernden Neuropeptiden und den appetithemmenden Neurotransmittern herzustellen. Als Folge haben diese Menschen ständig Hungergefühle. Zudem werden die Leptin-Rezeptoren durch den hohen Körperfett-Spiegel und die weiterhin erhöhte Fettzufuhr desensibilisiert. Bei einer Leptin-Resistenz helfen nur

  • – eine gesunde Kost
    – das Einhalten einer kalorien- und fettreduzierten Ernährung
    – und ausgewogene körperliche Aktivität.

Ob eine Leptin-Resistenz vorliegt, kann der Hausarzt durch einen entsprechenden Test feststellen.

Was hat dieses Hormon mit dem Abnehmen zu tun? Wer abnehmen möchte, hat heutzutage eine große Auswahl an Möglichkeiten. Mittlerweile gibt es tausende Arten von Diäten. Darunter gibt es auch selbsternannte Wunder-Diäten, die sehr große und vor allem schnelle Erfolge versprechen. Dabei basieren sie oft auf nicht bewiesenen pseudo-wissenschaftlichen Erkenntnissen. Wenn Du Dir aber sicher sein möchtest, dass die geringere Kalorien-Anzahl, die Du bei einer Diät zu Dir nimmst, Dich auch zu deinem gewünschten Ergebnis beziehungsweise zu deinem erwünschten Körper führt –

Dann nutze doch viel lieber die Möglichkeiten, die Dir Dein Körper von Natur zur Verfügung stellt. Eine sehr einfache und gleichzeitig auch hoch effektive Methode, nachhaltig Gewicht zu verlieren, besteht darin, die Leptin Herstellung im Körper anzukurbeln. Eine Alternative dazu wäre es, noch zusätzlich Leptin aufzunehmen. Somit wird sicher gestellt, dass Dein Gehalt an Leptin in Deinem Körper auf einem Niveau gehalten wird, sodass das Abnehmen enorm erleichtert wird.

Wieso abnehmen mit diesem Hormon?

Wenn Du Deine Kalorienzufuhr für eine Weile senkst, dann sinkt auch dein Leptinspiegel im Körper und das führt dazu, dass Du mit Sicherheit an eine Abnehmgrenze gelangst, wo das Abnehmen nahezu unmöglich ist und der gefürchtete Jojo-Effekt droht. Diese Gefahren entstehen meist bei normalen beziehungsweise üblichen Diäten, die oftmals auch noch zusätzliche gesundheitlich schädliche Wirkungen mit sich bringen. Aus diesem Grund empfehlen wir dir, lieber mit dem Hormon und mit dem damit verbundenen Anregen des Stoffwechsels Gewicht zu verlieren. Denn neben dem vorbeugen der oben genannten Gefahren und dem schnellen und langanhaltenden Erfolg beim Abnehmen, gibt es auch noch viele weitere Vorteile bei einer Stoffwechseldiät.

 

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